Beschluss: 7.4Tierschutz

Originalversion

1 **Staatsziel Tierschutz umsetzen**
2
3 Das Staatsziel Tierschutz muss im Tierschutzrecht konsequent
4 umgesetzt werden.
5
6 Wir GRÜNE setzen in der Landwirtschaft auf die artgerechte
7 Haltung von allen Nutztieren. Dafür wollen wir die
8 Rahmenbedingungen
9 schaffen, unter anderem durch Reformen und
10 strikte Anwendung des Emissions-, Bau- und Planungsrechts,
11 um industrielle Massentierhaltungsbetriebe zu verhindern.
12 So muss jegliche Käfighaltung von Legehennen ausnahmslos
13 verboten werden ebenso wie sämtliche Qualzuchten. Es darf
14 bei allen mit Schmerzen verbunden Eingriffen an Tieren keine
15 Ausnahme von der Pflicht zur Schmerzausschaltung geben –
16 auch für das Schlachten nicht. Tiertransporte müssen
17 zeitlich
18 begrenzt werden. Auch in der Fischerei müssen Tier- und
19 Artenschutz
20 deutlich gestärkt werden.
21
22 Im Rahmen eines Nachhaltigkeitssiegels wollen wie eine
23 Tierschutzkennzeichnung
24 für alle Lebensmittel, um den Verbraucherinnen
25 und Verbrauchern die Möglichkeit zu geben, sich bewusst
26 für Produkte aus tiergerechter Haltung zu entscheiden.
27 Tierversuche darf es nur dort geben, wo es keine Alternative
28 gibt, die Gesundheit von Menschen, Umwelt und Tieren
29 zu schützen. Tierversuchsfreie Ersatzmethoden müssen
30 besser
31 erforscht und schneller in der Praxis eingesetzt werden. Als
32 Einstieg in den Ausstieg fordern wir eine jährliche
33 Reduktion
34 der Tierversuche in Deutschland um zehn Prozent.
35
36 Wir fordern ein Klagerecht für Tierschutzorganisationen
37 und eine Bundesbeauftragte oder einen Bundesbeauftragten
38 für Tierschutz.

Der Text verglichen mit der Originalversion

1 **Staatsziel Tierschutz umsetzen**
2
3 Das Staatsziel Tierschutz muss im Tierschutzrecht konsequent
4 umgesetzt werden.
5
6 Wir GRÜNE setzen in der Landwirtschaft auf die artgerechte
7 Haltung von allen Nutztieren. Dafür wollen wir die
8 Rahmenbedingungen
9 schaffen, unter anderem durch Reformen und
10 strikte Anwendung des Emissions-, Bau- und Planungsrechts,
11 um industrielle Massentierhaltungsbetriebe zu verhindern.
12 So muss jegliche Käfighaltung von Legehennen ausnahmslos
13 verboten werden ebenso wie sämtliche Qualzuchten. Es darf
14 bei allen mit Schmerzen verbunden Eingriffen an Tieren keine
15 Ausnahme von der Pflicht zur Schmerzausschaltung geben –
16 auch für das Schlachten nicht. Tiertransporte müssen
17 zeitlich
18 begrenzt werden. Auch in der Fischerei müssen Tier- und
19 Artenschutz
20 deutlich gestärkt werden.
21
22 Im Rahmen eines Nachhaltigkeitssiegels wollen wie eine
23 Tierschutzkennzeichnung
24 für alle Lebensmittel, um den Verbraucherinnen
25 und Verbrauchern die Möglichkeit zu geben, sich bewusst
26 für Produkte aus tiergerechter Haltung zu entscheiden.
27 Tierversuche darf es nur dort geben, wo es keine Alternative
28 gibt, die Gesundheit von Menschen, Umwelt und Tieren
29 zu schützen. Tierversuchsfreie Ersatzmethoden müssen
30 besser
31 erforscht und schneller in der Praxis eingesetzt werden. Als
32 Einstieg in den Ausstieg fordern wir eine jährliche
33 Reduktion
34 der Tierversuche in Deutschland um zehn Prozent.
35
36 Wir fordern ein Klagerecht für Tierschutzorganisationen
37 und eine Bundesbeauftragte oder einen Bundesbeauftragten
38 für Tierschutz.

Vorschlag

  1. Bewerten Sie die Original- und die eingebrachten Versionen eines Beschlusses, indem Sie über die Pfeile Ihre Zustimmung (hoch) oder Ablehnung (runter) ausdrücken. Sie können dabei auch mehreren Versionen zustimmen oder diese ablehnen.

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